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Dienstag, 14. Februar 2017

Seesack oder grau hat uns schon immer gefallen

 
Schon lange hat der Mann sich eine neue Saunatasche gewünscht. Ein schlichter großer Seesack ist es nun geworden.
Der Schnitt ist ganz schnell selbst gemacht:
 
Zunächst den Haushalt nach einem passenden Deckel, Teller oder sonstiges rundes in der passenden Größe suchen und als Schablone für den Boden nehmen. Dann den Durchmesser ermitteln und mit 3,14 multiplizieren und auf jeder Seite noch die Nahtzugabe addieren. Schon weiß man die benötigte Stoffbreite für den Büddel. Die Höhe geht dann nach Geschmack.
 
 
 
Den verstellbaren Träger habe ich mit einem Metallring und SnapPap befestigt. Jeglicher Schnickschnack wurde mir vom Mann untersagt.

 
Er ließ sich jedoch von einer Extratasche überzeugen. Sie ist von Außen zugänglich und aus den wasserabweisenden Sternen von Farbenmix genäht. Verschlossen wird sie mit einem richtig breiten Reißverschluss. Hier ist das Handy, ebook, Portemonnaie u.ä. nun sicher verstaut. Von Außen haben Langfinger keine Chance, weil die Tasche am Rücken ist und nach Innen ist sie gegen feuchte Handtücher geschützt.

 
Am Liebsten wäre er gleich auf große Fahrt gegangen.


Ich durfte den Sack noch mit ein paar Steinen befüllen und habe mich mit dem Seil durchgesetzt. Schwarz war mit einfach zu langweilig.


Ein vernünftiger Seemannsknoten wird noch geübt.


Hol die fuchtig,
eure Sabine


verlinkt bei: creadienstag , handmadeontuesday , dienstagsdinge
Schnitt: eigenbau
Stoff:  Denim gekauft bei Frau Tulpe , SnapPap von Snaply

Donnerstag, 5. Mai 2016

Ein neuer Knüddelbüddel und Wellness für meine Nähmaschine


Als dieses feine Täschchen von Kleinkariert im Netz aufgetaucht ist, war ich gleich angetan. Besonders dieser eingefädelte Draht hat mich gereizt.
Da man den Schnitt nur zusammen mit einem Materialpaket kaufen kann, habe ich zunächst gezögert. Als dann Kerstin von Stine&Stitch ihren Knüddelbüddel auf ihrem Blog vorgestellt hat, war es mit der Zurückhaltung vorbei.
Ein Tag später lag das Päckchen auf meinem Tisch. Enthalten war der Schnitt, Wachstuch, Vlies, Klettband, Reißverschluss und die Drahtbügel. Nur Futterstoff muss man noch selber beisteuern.
Ich hab mich gleich hochmotiviert an mein Maschinchen gesetzt, um am nächsten Tag mit dem neuen Täschchen ins Wochenende zufahren.
Die Tasche ist eigentlich wirklich ruckzuck genäht. Allerdings hatte meine Nähmaschine es nicht so eilig und meinte, sie müsste etwas rumzicken. Also habe ich sie mehrfach auseinander genommen und geputzt und geölt. Nach mehreren Durchgängen, hat sie zumindest den Rest noch fertig genäht. Nur klang sie gar nicht schön dabei. Nein, so richtig gesund war sie noch nicht.
Also hab ich sie am nächsten Tag in mein Nähmaschinenhaus geschafft und dort hat der Nähmachinendoc sie gleich auf den Tisch genommen. Nach einer guten Stunde Therapie schnurrte mein Maschinchen wieder wie eine Katze. Könnt ihr euch vorstellen, wie froh ich war? Und das ganze war auch noch umsonst. Das ist der Vorteil, wenn man seine Maschine nicht im internet bestellt, sonder vor Ort kauft. Das würde ich immer wieder machen, auch wenn es zunächst etwas teurer ist.


Aber jetzt zurück zu meinem neuen Knüddelbüddel. Wie gesagt, er ist schnell genäht und der Draht ist einfach einzufädeln. Dadurch bleibt die Tasche offen stehen. So kann das Wollknäuel in der Tasche bleiben und wickelt sich prima ab.
Da mir die Außentasche nicht so gefällt, habe sie einfach an das Innenfutter genäht. Nur dass ich auch den Klettverschluss genommen habe, war nicht so eine gute Idee, denn da bleibt natürlich auch die Wolle hängen. Kerstin war da schlauer und hat ein Reißverschlusstäschen genäht. Das mach ich nächstes Mal auch. Ich nähe bestimmt noch das eine oder andere Täschchen nach diesem Schnitt.

Ich wünsche Euch eine entspanntes, sonniges Wochenende.

Hol die fuchtig,
eure Sabine


verlinkt bei:
RUMS

Schnitt und Materialpaket von Kleinkariert

Dienstag, 12. April 2016

Der Frühling wird bunt mit der Kurventasche von Farbenmix



Emma hat in ihrem Taschenspieler-Sew-Along die Kurventasche aufgerufen. Ich hab mich etwas schwer getan mit dieser Tasche, ist sie doch irgendwie nicht so meine Form. Ich weiß gar nicht so recht warum - vielleicht zu damenhaft... Nach langem Hin-und Her hab ich mich für eine schrille Variante entschieden, um dem etwas entgegenzusetzen.



In den Tiefen meines Stoffschrankes fand sich noch ein Rest vom Schweden. Den hab ich mit einem gestreiften Jeansstoff kombiniert. Da die besondere Form des Seitenteils ja förmlich nach einer Paspel  schreit, habe ich mir eine pinkfarbene selber gemacht. Das ist dank meines Bändchenfusses für die Bernina zum Glück ein Kinderspiel.
Es ist allerdings eine Herausforderung, sich bei dieser Tasche elegant in die Kurven zu legen. Ich musste schon ganz schön friemeln, bis ich das halbwegs hinbekommen hab.


Mir ist auf der Aussentasche genug los, so dass ich auf weitere Unterteilungen verzichtet hab. Stattdessen gibt es nun innen eine große Reißverschlusstasche. Verschlossen wird die Tasche mit einem Magnetknopf.


Ich bin froh, dass ich nun doch auch die Kurventasche genäht habe. Die Form ist schon besonders und so fröhlich bunt kann der Frühling jetzt so richtig durchstarten.


Hol die fuchtig,eure Sabine

 verlinkt bei:
Handmade on Tuesday
Frühstück bei Emma
tt-taschen und täschchen


 Schnitt: farbenmix - Taschenspieler3

Dienstag, 29. März 2016

Die Kuriertasche - Runde 4 des Taschenspieler-Sew-Alongs.


Auf die Kuriertasche von farbenmix hab ich mich schon gefreut. Das soll eine Tasche nur für mich werden.


Von meinem Stoffabbauplan bin ich in diesem Fall abgewichen. Schon lange wollte ich mal Zeltstoff ausprobieren und diese Tasche ist ja prädestiniert dafür. Ich bin begeistert von dem Stoff. Er hat einen tollen Griff und lässt sich super nähen. Schade ist nur, dass es kaum eine Farbauswahl gibt.


Ich hab das Olive mit einer Maigrünen Paspel, grünen Verschlusshalterungen und grünen Nähten aufgefrischt.


Den Fisch hab ich vor dem Entsorgen gerettet. Es handelt sich um ein Probestück aus der Siebdruckwerkstatt. Er gefiel mir so gut, dass ich ihm ein Aquarium gebastelt hab. Ich hab mich zum ersten mal an so ein Guckloch gewagt. Bis auf ein paar kleine Schönheitsfehler hat es erstaunlich gut geklappt. Das wird bestimmt wiederholt.


Bei der hinteren Reißverschlusstasche bin ich etwas vom Schnitt abgewichen und hab den Reißverschluss eingesetzt. Ich mag das lieber, als das Kaschieren mit Webband und irgendwann bekomme ich das auch ganz gerade und sauber hin.

Alle sichtbaren Nähte habe ich mit dem 3fach-Geradstich genäht. Das ist ein ganz guter Kompromiss, wenn man keine Industriemaschine hat und trotzdem so kräftige Nähte haben möchte.


Das Innenleben habe ich ganz einfach gehalten mit einer einfachen aufgesetzten Tasche, die ich in der Mitte abgenäht habe. So habe ich zwei Fächer für allerlei Geruschel. Der Futterstoff kommt aus meinem Fundus und lässt den Stoffstapel auch bei dieser Tasche etwas schrumpfen.

Der Taschenschnitt gefällt mir ausgesprochen gut. Der Abnäher in der Klappe ist echt super und bewirkt, dass die Tasche wirklich zu ist. Das einzige, was ich zu bemängeln habe, ist, dass die Träger und die Klappe sich gegenseitig stören und deshalb unschöne Falten bilden. Daran würde ich bei der nächsten Tasche ( und die gibt es bestimmt!) gerne etwas dran rum feilen. Vielleicht sollte man die Träger schräg ansetzen? Habt ihr da Tips? Dann immer her damit.

Jetzt geh ich mal rüber zum Frühstück bei Emma, um meine Tasche zu zeigen und bin sehr gespannt auf die Taschen der anderen. Es ist immer wieder toll zu sehen, wie unterschiedlich man einen Schnitt interpretieren kann. Der Rundgang kann also eine Weile dauern. Emma, setzt doch mal eine große Kanne Kaffee auf!




Hol die fuchtig,
eure Sabine

verlinkt bei:
Handmade on Tuesday
Frühstück bei Emma
tt-taschen und täschchen
Taschen-Sew-Along 2016- die perfekte Alltagstasche

Schnitt: farbenmix
Außenstoff: Zeltstoff von Stoff am Stück

Dienstag, 21. Juli 2015

Übung in "schlicht" - eine Tasche für die Schwiegermutter




Heute kann ich euch endlich mal wieder eine Tasche zeigen. Die Mutter des Liebsten sollte auch mal eine hexbex-Tasche haben. Aber nicht so bunt sollte sie sein, eher schlicht, nicht zu klein und nicht zu groß und quer über die Schulter sollte sie zu tragen sein. Farbe? Vielleicht braun....oder rot. Also rot! Wer mich kennt, weiß, dass ich "schlicht" nicht so gut kann. Ich hatte noch den Taschenstoff "Rom" von farbenmix in dem schönen, satten rot. Ja, der sollte es sein.


Als Grundlage für den Schnitt hab ich die Messenger Bag von Keyka Lou Patterns genommen, vergrößert und angepasst. Hinten hab ich noch eine Reißverschlußtasche eingearbeitet.






Auf die Klappe habe ich eine Schwalbe in grau gestickt. Eigentlich wollte ich sie Ton-in-Ton rot sticken. Das ging aber mit dem Stoff nicht. Selbst mit neuer scharfer Nadel blitze immer weiß von dem Unterstoff durch. Grau gefällt mir nun aber auch richtig gut.






Da ich nun die Außentasche wirklich fast ganz schlicht geschafft hatte, wollte ich nun wenigstens Innen noch etwas Besonderes und hab die Paradiesvögel von C.Pauli angeschnitten.






So gibt es doch ein kleines "Ohhh", wenn man die Klappe öffnet. Da ist nun doch ein bisschen "hexbex" drin.

Mit dieser Tasche möchte ich nun das erste Mal zu HOT - handmade on tuesday gehen. Das ist eine neue linkparty auf der letzte Woche schon 175 Handarbeiterinnen ihre Werke gezeigt haben. Ich bin gespannt, was es morgen alles zu sehen gibt. Und bei TT-Taschen und Täschchen könnte ich sie doch auch mal zeigen.



hol di fuchtig,

Eure Sabine

 

Stickdatei: urbanthreads
Oberstoff: Rom von farbenmix
Futter: Paradiesvögel von C.Pauli
Schnitt: in Anlehnung an Messenger Bag von Keyka Lou Patterns